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Fruchtgemüse

Tomate

Tomaten lieben Wärme, Licht und einen geschützten Platz. Wer ihnen ein wenig Aufmerksamkeit schenkt, wird oft über viele Wochen mit frischen, sonnengereiften Früchten belohnt.

Was diese Pflanze zum Wohlfühlen braucht

Standort
Sonnig, warm und möglichst windgeschützt
Boden
Locker, humusreich und nährstoffreich
Wasserbedarf
Eher hoch, aber möglichst gleichmäßig
Vorziehen
März, April
Vorziehen bedeutet, die Pflanze erst geschützt im Haus, Gewächshaus oder an einem warmen Ort wachsen zu lassen, bevor sie später nach draußen darf.
Direktsaat

Direktsaat heißt, dass die Samen direkt ins Beet oder in den endgültigen Topf gesät werden.
Ins Beet setzen
Mai
Erntezeit
Juli, August, September
Pflanzabstand
60–80 cm
Reihenabstand
80–100 cm
Saattiefe
0,5–1 cm
Nicht jede Pflanze braucht perfekte Bedingungen. Oft reichen schon ein guter Platz, etwas Aufmerksamkeit und ein freundlicher Blick auf Wetter und Boden.

Was ihr bei der Pflege guttun kann

Biologisch nähren
Tomaten freuen sich über reifen Kompost, eine gute Bodenbasis und bei Bedarf etwas Brennnesseljauche in Maßen.
Im Alltag pflegen
Regelmäßig und möglichst bodennah gießen, die Blätter eher trocken halten und der Pflanze mit einer Rankhilfe Halt geben.
Was zwischendurch hilfreich sein kann
Bei Stabtomaten kann regelmäßiges Ausgeizen guttun. Dabei werden kleine Seitentriebe in den Blattachseln behutsam entfernt, damit die Pflanze ihre Kraft stärker in Blüten und Früchte legen kann. Danach locker anbinden.
Ernten oder pflücken
Reife Früchte am besten regelmäßig ernten. Das entlastet die Pflanze und hilft oft dabei, dass weitere Tomaten schön nachreifen.

Pflanzen, die ihr guttun können

  • Basilikum
  • Ringelblume
  • Salat

In der Mischkultur wachsen Pflanzen bewusst nebeneinander, die sich gegenseitig unterstützen oder den Boden auf gute Weise ergänzen können.

Pflanzen, mit denen etwas Abstand guttun kann

  • Kartoffel

Wie Wetter und Jahreszeit sie begleiten

  • Späte kalte Nächte können junge Tomaten noch empfindlich treffen.
  • Längere feuchte Phasen machen einen achtsamen Blick auf Pilzkrankheiten besonders sinnvoll.
  • Bei großer Wärme tut regelmäßiges, bodennahes Gießen vielen Tomaten besonders gut.

Worauf du mit ruhigem Blick achten kannst

Schädlinge

  • Blattläuse
  • Weiße Fliege

Krankheiten

  • Kraut- und Braunfäule

Kleine freundliche Tipps für den Gartenalltag

  • Tomaten lieber nicht zu früh ins Freie setzen, solange die Nächte noch kühl sind.
  • Ein luftiger Standort kann helfen, Pilzkrankheiten vorzubeugen.
  • Mulch rund um die Pflanze hilft dabei, Feuchtigkeit länger im Boden zu halten.