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Wurzelgemüse

Karotte

Karotten mögen lockere Erde, etwas Ruhe und ein wenig Geduld. Wenn sie genug Platz bekommen, wachsen daraus oft feine, aromatische Wurzeln für viele gute Gartenmomente.

Was diese Pflanze zum Wohlfühlen braucht

Standort
Sonnig bis halbschattig
Boden
Locker, tiefgründig und möglichst feinkrümelig
Wasserbedarf
Mittel, am liebsten gleichmäßig
Vorziehen

Vorziehen bedeutet, die Pflanze erst geschützt im Haus, Gewächshaus oder an einem warmen Ort wachsen zu lassen, bevor sie später nach draußen darf.
Direktsaat
März, April, Mai, Juni
Direktsaat heißt, dass die Samen direkt ins Beet oder in den endgültigen Topf gesät werden.
Ins Beet setzen
Direktsaat
Erntezeit
Juni, Juli, August, September, Oktober
Pflanzabstand
3–5 cm
Reihenabstand
25–30 cm
Saattiefe
1–2 cm
Nicht jede Pflanze braucht perfekte Bedingungen. Oft reichen schon ein guter Platz, etwas Aufmerksamkeit und ein freundlicher Blick auf Wetter und Boden.

Was ihr bei der Pflege guttun kann

Biologisch nähren
Karotten mögen es eher zurückhaltend. Ein lockerer, humoser Boden ohne frischen Mist ist oft die freundlichere Wahl.
Im Alltag pflegen
Die Erde möglichst gleichmäßig feucht halten und Beikräuter früh und behutsam entfernen, damit die jungen Pflanzen gut durchstarten können.
Was zwischendurch hilfreich sein kann
Wenn die Saat zu dicht aufgegangen ist, dürfen die kleinen Pflanzen vorsichtig vereinzelt werden. So bekommen die übrigen Karotten mehr Raum für eine schöne Wurzelbildung.
Ernten oder pflücken
Je nach Größe können Karotten behutsam aus lockerer Erde gezogen werden. Nach einem leichten Regen oder vorsichtigen Lockern geht das oft leichter.

Pflanzen, die ihr guttun können

  • Zwiebel
  • Lauch
  • Radieschen

In der Mischkultur wachsen Pflanzen bewusst nebeneinander, die sich gegenseitig unterstützen oder den Boden auf gute Weise ergänzen können.

Pflanzen, mit denen etwas Abstand guttun kann

  • Dill in direkter Enge

Wie Wetter und Jahreszeit sie begleiten

  • Längere Trockenheit kann die Keimung erschweren und junge Pflanzen ausbremsen.
  • Zu nasser Boden bekommt Karotten oft nicht gut und kann Fäulnis begünstigen.
  • Nach starkem Regen kann vorsichtiges Lockern der Bodenoberfläche helfen, damit die Erde wieder besser atmen kann.

Worauf du mit ruhigem Blick achten kannst

Schädlinge

  • Möhrenfliege
  • Schnecken bei Jungpflanzen

Krankheiten

  • Wurzelfäule bei zu nassem Boden

Kleine freundliche Tipps für den Gartenalltag

  • Feinkrümelige Erde hilft den Wurzeln dabei, gleichmäßiger und schöner zu wachsen.
  • Die Nachbarschaft zu Zwiebeln kann im Beet oft eine gute Unterstützung sein.
  • Frisch stark gedüngte Beete sind für Karotten meist weniger günstig.